Biografie
Monika Littau

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Vielseitige Autorin

Foto Antje DertingerAuf den Endstücken von Fahrkartenrollen, die mein Vater mit nach Hause brachte, schrieb ich als Mädchen Szenen- anweisungen. Im ersten Schuljahr plante ich mit einem Freund eine Theateraufführung und mit zwölf Jahren begann ich den Roman „Lange Schatten“ zu verfassen. Dazwischen reimte ich gelegentlich ein Gedicht.

Die Breite der Interessen hat sich bis heute bei mir erhalten. Ich schreibe Lyrik und Prosa, szenische Texte (Rundfunk, Bühne), Artikel und Sachbücher sowie Kinderliteratur. Insofern hat die Beurteilung: „Monika Littau ist eine vielseitige Autorin“ aus der Laudatio zum Förderpreis NRW bis heute ihre Richtigkeit.


(Foto: Antje Dertinger)

Themen, die eine besondere Bedeutung für mich haben

  • kommen aus der Geschichte (Trümmerfrauen, Lebensgeschichten alter Menschen, Geschichte der Sinti in Deutschland)
  • betreffen Frauen (Himmelhunger-Höllenbrot zum Thema Magersucht),
  • gehen auf Ungleichheit und Ungerechtigkeit ein (Wo du die Welt von unten sehen kannst sowie Kurzgeschichten zu Südafrika),
  • widmen sich der Kraft der Fantasie und Erfindung (Alphabetta in Alphabettanien)
  • versuchen Menschen darzustellen, die ihren Platz und ihre Aufgabe im Vertrauen auf das Leben suchen und erkämpfen.

Viele Jahre habe ich in der wenigen Zeit geschrieben, die mir neben Familie und Hauptberuf blieb. Erst seit kurzer Zeit arbeite ich ausschließlich als freie Autorin und bin deshalb in der Lage, zeitlich aufwändigere Schreibprojekte, die eines langen Atems bedürfen, umzusetzen.

Schreiben, Lesungen für junge Menschen und Erwachsene, Workshops, Moderationen und Literaturprojekte sind Schwerpunkte meiner gegenwärtigen Arbeit.
Mehr dazu unter: Projekte und Workhops